25.10.2026 von 25.10.2026
Vollversammlung 2026: Neue Spitze für die Deutsche Sportjugend
Sportjugend im Main-Tauber-Kreis bei der Vollversammlung der dsj in Nürnberg
Bei der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj) am 24. und 25. Oktober 2026 in Nürnberg war die Sportjugend im Main-Tauber-Kreis mit drei Personen vertreten. Tobias Dosch, Vorstandsmitglied, und Conner Grosche, Freiwilligendienstleistender, nahmen als Teil der Delegation aus Baden-Württemberg ihr Stimmrecht wahr. Tim Döke, Sportkreisjugendreferent, nahm seine Stimme im Rahmen seiner Verantwortung als 2. ehrenamtlicher Vorsitzender der Sportjugend Sachsen (SJS) wahr.
Die Vollversammlung ist das oberste Organ der dsj, das den Vorstand wählt und grundlegende Richtlinien für die Arbeit der Jugendorganisation im Deutschen Olympischen Sportbund festlegt. Zu den Aufgaben der Delegierten gehörten die Teilnahme an den parlamentarischen Teilen, die Beratung von Anträgen und Beschlussvorlagen sowie die Mitwirkung an Abstimmungen und Wahlen. Darüber hinaus bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportjugenden aus den Ländern und Fachverbänden. Themen wie die Beteiligung junger Menschen, die Förderung des Ehrenamts und zeitgemäße Strukturen im Sport von Kindern und Jugendlichen zeigten, wie wichtig eine starke Interessenvertretung auf Bundesebene ist.
Dominic Ullrich von der Deutschen Leichtathletik-Jugend übernimmt den Vorsitz. Keren Vogler von der MAKKABI Deutschland Jugend wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt. Als weitere Vorstandsmitglieder wählte die Vollversammlung Tom Faßhauer (Bayerische Sportjugend im BLSV e. V.), Leandra Giannaki (Deutscher Fußball-Bund), Leandra Götz (Sportjugend Rheinland-Pfalz), Jannik Kiesel (Deutsche Schachjugend e. V.) sowie Julian Lageman (Sportjugend Nordrhein-Westfalen). Faßhauer, Giannaki, Götz und Kiesel sind unter 27 Jahre alt. Der bisherige Vorsitzende Stefan Raid trat nach zehn Jahren Vorstandstätigkeit nicht erneut an.
Die Teilnahme an der Vollversammlung war für alle drei eine wertvolle Erfahrung. Sie erhielten Einblicke in demokratische Entscheidungsprozesse und die bundesweite sportjugendpolitische Arbeit, knüpften neue Kontakte und nahmen Anregungen für die Arbeit der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis mit. Die Teilnahme unterstreicht die Bedeutung von Vernetzung, Mitbestimmung und engagiertem Ehrenamt für eine zukunftsfähige Jugendarbeit im Sport.