Schneller, höher, weiter – Doping auch im Frei-zeitsport ein Thema!

Im Rahmen der Präventionswoche im Schulzentrum am Wört referierten die Verantwortlichen der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis zu diesem hochbrisanten Thema
 

Die FSJler Marian Schindler und Laura Scheurle gingen hierbei auf die Gefahren, Spätfolgen und die einfache Beschaffungsmöglichkeit der verbotenen Substanzen durch das Internet ein. Ziel war es dabei, die Schülerinnen und Schüler für die unterschiedlichen Bereiche von Doping zu sensibilisieren. Die Intention dieser Veranstaltung war allerdings anders gelagert.

Im Spitzensport ist die Einnahme von verbotenen Dopingmitteln weit verbreitet, aber wie sieht es im Freizeit- und Jugendsport aus?

Auch Freizeitsportler haben Ehrgeiz und Ambitionen und wollen gute Ergebnisse erzielen. Aber manchmal tut's weh. Ist denn eine Schmerztablette schon Doping? Oder gehören spezielle Nahrungsergänzungsmittel zu verbotenen Substanzen?

Mit diesen provokanten Fragen und zwei Filmsequenzen der NADA (Nationale Anti Doping Agentur) über die oben genannte Thematik stiegen die Referenten in den Vortrag ein und sammelten Meinungsbilder über die eigenen Erfahrungen der Schüler aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler selbst gefragt und mussten in einer Brainstorming-Runde ihre Ergebnisse schriftlich festhalten um sie dann vor allen zu präsentieren.

 

Aber was sind die verschiedenen Gründe dafür, dass immer mehr Jugendliche und vor allem Freizeitsportler zu diesen Mitteln greifen?

Zum einen wollen sie ihr Prestige gegenüber Freunden und Klassenkameraden steigern, zum anderen liegt es auch an dem wachsenden Druck der Eltern, die eine enorme Erwartungshaltung an ihr Kind haben. Außerdem sind, wie oben bereits beschrieben, die Medikamente ohne Probleme im Internet zu bekommen. Auch in jedem Haushalt sind Substanzen wie Schmerz- und Wachmittel zu finden. Beispielsweise werden Ritalin oder Iboprofen genutzt, um die sportliche Leistung vor allem im Ausdauer-, Kraft- und Schnelligkeitssport zu verbessern, ohne dabei über die Nebenwirkungen Bescheid zu wissen.