Sportabzeichen-Wettbewerb 2019 der SK Tauberfranken

Von Peter D. Wagner

.„Dabeisein ist alles“ lautete das Motto des 9. Sportabzeichen-Wettbewerbs der Sparkasse Tauberfranken, die dabei Geldgewinne in einer Gesamthöhe von 18.007 Euro an die Preisträger stiftete.

„Nachdem zahlreiche Veranstaltungen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen sind, standen auch bei er Sparkasse Tauberfranken die Planungen in diesem Jahr still, das Corona-Virus und dessen Folgen haben unseren Veranstaltungskalender 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtete Vorstandsvorsitzender Peter Vogel vor Ehrung der Preisträger des Sportabzeichen-Wettbewerbs 2019.

Die Veranstaltung fand nicht wie sonst üblich in der Geschäftsstelle der Sparkasse Tauberfranken in Tauberbischofsheim statt, sondern unter Beachtung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln diesmal im Tauberstadion vor dem Sportheim des TSV Tauberbischofsheim, der auch für Speisen und Getränke sorgte. Zu dem Festakt konnte Vogel neben Vertretern der Schulen und Vereine als Ehrengäste unter anderem Matthias Götzelmann und Volker Silberzahn, Vorsitzende der Sportkreise Tauberbischofsheim und Mergentheim, Dominic Faul und Reinhold Balbach, Vorsitzende der Sportkreisjugend Tauberbischofsheim und Mergentheim, Sportkreisjugendreferent Michael Geidl, die beiden Sportabzeichen-Beauftragte Sandra Eidel (Sportkreis Mergentheim) und Simon Lukas, (Sportkreis Tauberbischofsheim) sowie Tim Döcke, Vorsitzender der Sportkreisgruppe im Partnerlandkreis Bautzen, begrüßen.

In den beiden Kategorien „Schulen“ und „Vereine“ gab es jeweils zehn Preisträger. Zudem wurden drei Sonderpreise vergeben. „Ein besonderer Ansporn ist die Nachricht unseres Bundesverbandes in Berlin, dass beim Bundeswettbewerb diesmal sogar neun Sonderpreisträger aus unserem Geschäftsgebiet zu verzeichnen sind“, verkündete Vogel erfreut. Dies seien zum einen mehr denn je und zum zweiten in Relation zur Einwohnerzahl eine schier sensationelle Quote.

Das Sportjahr 2019 sei ohne großes Kicker-Turnier ausgekommen und auch Olympia habe Pause gehabt. „Es war ein sogenanntes Zwischenjahr, langweilig wurde es dennoch nicht“, konstatierte der Vorstandsvorsitzende. „Eigentlich sollte 2020 das Jahr des Sports werden. Allerdings hat uns hier die hochdynamische Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen einen Strich durch die Rechnung gemacht, die große Auswirkungen auf den organisierten Sport weltweit brachte. Viele Sportveranstaltungen fallen aus, der Trainings- und Wettkampfbetrieb in den 90.000 Sportvereinen in Deutschland ist derzeit nur eingeschränkt möglich“.

Viele Menschen erlebten durch die allgemeinen Einschränkungen des öffentlichen Lebens schwere Zeiten, die vor Monaten unvorstellbar gewesen wären. „Was passiert mit meinem Verein? Wie kann ich mich trotzdem fit und gesund halten? Wie lange muss ich auf meine Sportgruppe verzichten?“, seien Fragen der meisten Sportaktiven gewesen.

„Speziell den Sport zeichnet Gemeinschaft und Solidarität aus, das Erleben von Zugehörigkeit, die Bereitschaft zur Gegenwehr. Die Freude am Sport verbindet, emotionalisiert und bewegt jeden Tag zahlreiche Menschen“, so Vogel weiter. Der Sport und die mit ihm verbundene Vereinskultur sei ein tragendes Element unseres Gemeinwesens sowie nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern zugleich für das Gemeinwohl und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft von herausragender Bedeutung.

„Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten macht Sport stark und schafft Gemeinschaft“, unterstrich er. Die Sportförderung habe bei der Sparkasse Tauberfranken eine lange Tradition. „Von unserem Engagement bis hin zum Breitensport liegt uns die Unterstützung von Schulen und Vereinen besonders am Herzen“. Deshalb fördere die Sparkasse Tauberfranken auch dieses Jahr die Sportkreise mit einem Euro pro gemeldetes Sportabzeichen, um die künftige Durchführung in der Region zu unterstützen. In diesem Zusammenhang erhielten der Sportkreis Tauberbischofsheim 1.746 Euro und der Sportkreis Mergentheim 1.261 Euro.

Als Olympia Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und offizieller Förderer des Deutschen Sportabzeichens haben sich die Sparkassen zum Ziel gesetzt, den Wettkampfgedanken in die Breiten zu tragen und die Begeisterung für das Sportabzeichen weiter anzufachen. Als Deutschlands Sportförderer Nummer eins veranstaltet die Sparkassen-Finanzgruppe gemeinsam mit dem DOSB deshalb den Sportabzeichen-Wettbewerb und lobt dafür jährlich 100.000 Euro aus.

Seit einiger Zeit dürfe sportartenspezifisch nach bestimmten Auflagen und Regeln wieder trainiert werden, so dass der Sportbetrieb langsam zurückkehre. Auch der Start des diesjährigen Sportabzeichen-Wettbewerbs 2020 sei nur aufgeschoben worden. „Der neue Wettbewerb ist bereits seit Juli ausgeschrieben und auch 2020 schütten wir wieder Preisgelder im Wert von 15.000 Euro für sportliche Leistungen und einfallsreiche Beiträge zum Sportabzeichen aus“, kündigte der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende an, der im Anschluss an die Preisverleihungen den Ehrengästen kleine Präsente überreichte.
„Wir sind froh, einen so sportlichen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Tauberfranken zu haben“, dankte Matthias Götzelmann. Wegen den Auflagen und Maßnahmen aufgrund der Corona-Krise sei das diesjährige Sportabzeichen bislang nur sehr schleppend angelaufen.
„Auch wenn es nicht einfach ist, fahren wir langsam wieder hoch“, berichtete sein Kollege Volker Silberzahn. Allerdings werde es heuer schwierig sein, die Zahlen der vergangenen Jahre wieder zu erreichen, prognostizierte der Vorsitzende des Sportkreises Mergentheim.
Für den Sportabzeichen-Wettbewerb 2020 der Sparkasse Tauberfranken können sich alle Schulen, Vereine, Unternehmen, Institutionen oder Einzelpersonen im Main-Tauber-Kreis sowie in den Gemeinden Hardheim und Höpfingen im Neckar-Odenwald-Kreis bewerben. Teilnahmebedingen und Registrierungsmöglichkeit sind unterwww.sparkasse-tauberfranken.de/sportabzeichen zu finden.